Beiliegend eine kritische Stellungnahme von mehreren Islamischen Dachorganisationen zum Leitfaden von der Erziehungsdirektion des Kantons Bern zum „Umgang mit kulturellen und religiösen Symbolen und Traditionen in Schule und Ausbildung“.
Stellungnahme von mehreren Islamischen Dachorganisationen
Stadtpräsident Dr. Elmar Ledergerber nahm in Zürich an einem Abendessen zum Fastenbrechen (Iftar) im Ramadan teil. Er nahm im 'Türkisch-Islamische Stiftung für die Schweiz' zusammen mit Angehörigen der muslimischen Gemeinschaft das Abendessen ein.
Anlässlich des Beginns des Fastenmonats wünscht Bundesrat Pascal Couchepin den Musliminnen und Muslimen in der Schweiz einen segensreichen und friedvollen Ramadan und ein fröhliches Abschlussfest Eid al-Fitr…
Grussbotschaft von Bundesrat Couchepin
Sehr geehrter Herr Bundesrat Couchepin
Mit Freude konnten wir Kenntnis nehmen von Ihrer Grussbotschaft an die Muslime zum Auftakt des Ramadan. Es freut uns ausserordentlich, dass Sie, als Vertreter der Landesregierung, ein Zeichen zum friedlichen Dialog setzen. Gerade jetzt im Fastenmonat Ramadan, der für uns Muslime, wie sie selbst schon erwähnen, ein Monat der inneren Einkehr und der Besinnung ist, fällt es uns ganz besonders schwer, dass gewisse Kreise in der Schweiz auf Kosten der Muslime Wahlkampf betreiben…
Dankesbrief der VIOZ
Grusswort zum Fastenmonat Ramadan
Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan, der Stadtpräsident Herr Dr. Elmar Ledergerber lädt die Imame und die Präsidenten der islamischen religiösen Gemeinschaften zu einem Empfang ein. Der Anlass findet im Musiksaal des Statdthauses um 12:00 Uhr statt.
Begrüssungsworte des Stadtpräsidenten Dr. Elmar Ledergerber
Die unterzeichnenden Dachorganisationen der Muslime in der Schweiz drücken hiermit ihre Betroffenheit und tiefe Besorgnis über die neusten politischen anti-islamischen Agitationen gewisser rechtspolitischer Kreise aus, insbesondere die so genannte „Minarettverbotsinitiative“. Solche Ausgrenzungen gefährden das friedliche Zusammenleben in unserem Land. Sie können einen Bumerang-Effekt produzieren und das Gegenteil ihres erklärten Zieles bewirken, indem sie die Integration der Muslime behindern und diese in Parallelgesellschaften abdrängen...
Stellungnahme zur Minarettverbots-Initiative
Medienkonferenz von VIOZ, AL, CVP, EVP, Grüne und SPZürich
Einstehen für Musliminnen und Muslime in der Schweiz und Schutz der praktischen Religionsfreiheit.
Gemeinsame Erklärung aller Parteien und der VIOZ
Alle Referate der Parteien und der VIOZ
Muslime fühlen sich zu Recht bedroht (Tages-Anzeiger, 22.02.07)
Muslime werden zum Wahlkampfthema (NZZ, 22.02.07)
Parteien gegen Islam Kampagne der SVP (NZZ, 23.02.07)
Parteien gegen Islam Kampagne (NLZ, 22.02.07)
Parteien wehren sich für Muslime (Landbote, 23.02.07)
Muslime im Parteien Pingpong (ZOL, 23.02.07)
Muslime als Schreckgespenst im SVP-Wahlkampf (MERS, 27.02.07)
Wir Muslime können es nicht verhehlen, dass wir über das aktuelle Inserat der SVP erschrocken und zutiefst enttäuscht sind. In diesem Inserat wird auf unwürdige Weise auf die muslimische Minderheit eingehackt. Es ist keine Heldentat und kein rühmlicher Akt, wenn ein Riese auf eine wehrlose, kleine Menschengruppe (5% der Bevölkerung) einschlägt, dieser Gruppe Unwahrheiten unterstellt und somit die gesamte schweizerische Bevölkerung manipuliert...
Stellungnahme zum SVP-Inserat
Es ist uns eine Ehre, je eine Abordnung der in Zürich tätigen Parteien zu einem Besuch in zwei unserer islamischen Zentren und zu einem gemeinsamen Nachtessen einzuladen. Wir möchten Ihnen dadurch unsere Wünsche für ein gutes neues Jahr überbringen und Ihnen unser grosses Interesse an einem konfliktfreien Zusammenleben in Stadt und Kanton Zürich kundtun...
Einladungsbrief an die Zürcher Politiker
Wir, die unterzeichnenden Mitglieder des Interreligiösen Runden Tisches im Kanton Zürich, wünschen Ihnen ein gutes und gesegnetes neues Jahr. Wir wenden uns gemeinsam an Sie, weil wir überzeugt sind, dass wir in unseren drei Religionen viele gemeinsame Anliegen und Werte haben...
Neujahrsbrief des Interreligiösen Runden Tisches im Kanton Zürich
Wir wünschen allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest. Zusätzlich wünschen wir allen Menschen ein frohes neues Jahr und erhoffen uns für die Zukunft mehr Freude, Rücksicht und Toleranz für alle Menschen.
Ismail Amin - Präsident VIOZ
Grussworte zum Opferfest
Das Ansinnen, christliche, insbesondere weihnachtliche Traditionen aus den Schulzimmern zu verbannen, erachten wir als unangemessen und als dem religiösen Frieden in der Schweiz nicht dienlich.
Als Muslime stellen wir uns hinter die Religionsfreiheit. Kinder sollen nicht gezwungen werden religiöse Handlungen zu vollziehen oder Bekenntnisse abzulegen, auch nicht in Form von Liedern und Gedichten.
Jedes Kind soll aber im Rahmen des ordentlichen Schulunterrichts religiösen Feiern und Aktivitäten beiwohnen. Es darf diese in keiner Weise stören oder auch nur mit minderem Respekt begegnen, sondern gemäss islamischer Tradition mit Hochachtung und Wertschätzung verfolgen...
Communiqué von muslimischen Organisationen (18.12.2006)
Lehrer-Präsident Zemp (Blick, 11.12.2006)
Wer feiert Weihnachten eigentlich wie? (Blick, 12.12.2006)
Muslime für Schulweihnachten (Tages-Anzeiger, 18.12.2006)
Aufruf Schweizer Muslime (NZZ, 18.12.2006)
Aufruf Schweizer Muslime (Kipa, 18.12.2006)
Weihnachtsbaum bleibt in der Schule (Swissinfo, 18.12.2006)
Weihnachtsfeiern sollen nicht weg (Blick, 18.12.2006)
Schweizer Muslime (Ref, 18.12.2006)
Schweizer Muslime (Bistum, 18.12.2006)
Fernseh-Sendung (Tele Züri, 11.12.2006)
Der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) wendet sich gegen die Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke und die grundsätzliche Infragestellung der Antirassismusstrafnorm...
Communiqué Rat der Religionen (01.12.2006)
Heute Donnerstag, 26. Oktober, hat im Stadthaus ein Treffen zwischen einer Delegation des Stadtrates (Stadtpräsident Elmar Ledergerber und Stadtrat Gerold Lauber) und den in Zürich tätigen Imamen und Vertretern der islamischen Glaubensgemeinschaften stattgefunden.
Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen ein frohes Fest des Fastenbrechens und freudvolle Feierlichkeiten. Aus diesem Anlass nehmen wir die Chance wahr, den nicht-muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unsere festliche Grussbotschaft zum friedlichen und harmonischen Zusammenleben zu übermitteln.
Hasan Taner Hatipoglu - Vizepräsident der VIOZ
Grussworte zum Fest des Fastenbrechens
Botschaft an die Muslime in der Schweiz (Schweizer Bischofskonferenz)
Die Zürcher SVP vergifte die Atmosphäre zwischen Schweizern und Muslimen, sagt Hasan Taner Hatipoglu, Vizepräsident der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ). In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» kritisiert der Muslim, mit ihrer Politik bereite die SVP «den Nährboden zu einer Radikalisierung der Muslime».
«Der SVP gehts nicht um Minarette» (Tages-Anzeiger, 09.09.2006)
Braucht eine Moschee ein Minarett? (Blick, 9.09.2006)
Bischof spricht sich für Minarette aus (Swissinfo, 03.09.2006)
Stellungnahme der ref. Kirchgemeinde Langenthal (Sept. 2006)
Gesellschaft Minderheiten Schweiz (GMS) -Mitteilung (05.09.2006)
In ihrer Stellungnahme befasst sich die EKR mit der Beziehung der Mehrheitsgesellschaft zur muslimischen Minderheit in unserem Land. Die Kommission stellt in der öffentlichen Debatte die Tendenz fest, Muslime kollektiv für das Weltgeschehen verantwortlich zu machen. Diskriminierungen finden im täglichen Leben der Muslime z.B. in den Bereichen Arbeiten, Wohnen und bei Baugesuchen statt, wo Religion kein Ausschlusskriterium bilden darf. Es geht der EKR nicht um eine Hervorhebung kultureller und religiöser Besonderheiten oder gar um die Forderung nach einer Sonderposition für Muslime. Ziel ist vielmehr die Akzeptanz im täglichen Zusammenleben im Sinne von „Alle anders – alle gleich" (so der Titel der aktuellen Jugendkampagne des Europarats).
Mehrheit und muslimische Minderheit in der Schweiz (EKR, 01.09.2006)
Mehr Moscheen für Muslime (Tages-Anzeiger, 02.09.2006)
Gegen Diskriminierung der Muslime im Alltag (NZZ, 01.09.2006)
Mehr Toleranz bitte (Blick, 01.09.2006)
Mehr Akzeptanz für Muslime gefordert (AZ, 01.09.2006)
Muslime sollen keine Sündenböcke sein (Swissinfo, 01.09.2006)
Französische Nachrichten (TSR, 01.09.2006)
Arabische Nachrichten (Swissinfo, 03.09.2006)
Arabische Nachrichten (Islamonline, 03.09.2006)
Arabische Nachrichten (Al Jazeera, 02.09.2006)
Radio-Sendung (Radio DRS, 01.09.2006)
Radio-Sendung (Radio 24, 01.09.2006)
Fernseh-Sendung deutsch (SF DRS, 01.09.2006)
Fernseh-Sendung italienisch (TSI, 01.09.2006)
Fernseh-Sendung französich (TSR, 01.09.2006)
Wir sind betroffen über die weltweite und gewalttätige Eskalation des Konfliktes, den die zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed in einer dänischen Zeitung ausgelöst haben.
Wir bedauern, dass durch diesen Konflikt gegenseitige Feindbilder verstärkt und Gefühle des Hasses, der Wut, der Verachtung und der Angst erzeugt werden...(weiter im Anhang)
Interreligiöser Runder Tisch des Kantons Zürich:
Pfr. Dr. h.c. Ruedi Reich, Kirchenratspräsident Dr. Ismail Amin, Präsident VIOZ Harry Berg, Präsident der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich Dr. Taner Hatipoglu, Vizepräsident VIOZ Nicole Poëll, Präsidentin der Jüdischen Liberalen Gemeinde Zürich Pfr. Dr. Harald Rein, christkatholische Kirche Zürich Weihbischof Dr. Paul Vollmar, Generalvikar für den Kanton Zürich Dr. René Zihlmann, Präsident der römisch-katholischen Zentralkommission des Kantons ZH
Gemeinsame Stellungnahme zum eskalierenden Karikaturen-Streit
Eine Auswahl aus der Presse zum Karikaturen-Streit:
Interview mit Hasan Taner Hatipoglu (Landbote, 04.02.2006)
Stellungnahme des interreligiösen runden Tisches des Kantons Zürich
Communiqué der Schweizer Bischofskonferenz (SBK)
Communiqué des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK)
Erklärung des Aargauer Interreligiösen Arbeitskreises (AIRAK)
Pressefreiheit bei Satiren (Schweizer Presserat)
Wir wünschen allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest. Zusätzlich wünschen wir allen Menschen ein frohes neues Jahr und erhoffen uns für die Zukunft mehr Freude, Rücksicht und Toleranz für alle Menschen.
Abdullah Kasapoglu - Präsident des Dachverbandes Schweizerische Islamische Glaubensgemeinschaft
Grussworte zum Opferfest
Wir gratulieren den Musliminnen und Muslimen zum Ramadanfest, wünschen ihnen frohe Festtage und schöne Feierlichkeiten.
Aus diesem Anlass übermitteln wir auch den nicht-muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern feierliche Grussbotschaft zum friedlichen und menschenwürdigen Zusammenleben.
Sakib Halilovic - Imam des Vereins "Dzemat der Islamischen Gemeinschaften Bosniens in Zürich“
Grussworte zum Ramadanfest
Mit einem Inserat im Tages Anzeiger am 23. und 25. Juli 2005 ruft die GMS (Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz) die schweizerische Bevölkerung auf, die Musliminnen und Muslime kennen zu lernen und das Gespräch mit ihnen zu suchen.
Wir freuen uns sehr über diese Geste und Unterstützung und danken der GMS.
VIOZ - Geschäftsführender Vorstand
Inserat "Die GMS erfreut über Zürcher Muslime!"
Die Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) verurteilt aufs schärfste die verabscheuungswürdigen Anschläge vom 7. Juli 2005 in London. Wir beten für die Opfer und unsere Anteilnahme gilt den betroffenen Angehörigen und Freunden.
VIOZ - Geschäftsführender Vorstand
In Anwesenheit des Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber und zahlreichen Medienvertretern wurde im Stadthaus die Grundsatzerklärung der VIOZ vorgestellt. Gleichzeitig wurde das 10-jährige Jubiläum der VIOZ gefeiert.
Wir freuen uns, dass Sie unsere neue Internet-Präsenz besuchen. Als Vereinigung wollen wir Sie gerne auch online mit allen Informationen rund um unsere Dienstleistungen versorgen. Unsere Homepage wird es uns ermöglichen, Sie an dieser Stelle aktuell auf dem Laufenden zu halten.
Die Homepage richtet sich sowohl an Nichtmuslime, wie auch an Muslime. Nichtmuslime haben hier die Möglichkeit, sich von muslimischer Seite über den Islam zu informieren, und auch Muslime finden neue Informationen und Denkanstösse. Wir möchten Sie insbesondere auch auf die Grundsatzerklärung und auf unsere Dienstleistungen verweisen.
Zur Zeit befindet sich unsere Website noch im Aufbau. Wir werden uns bemühen, Ihnen so schnell wie möglich das gesamte Spektrum zu präsentieren. Aktuell können Sie sich schon einmal über unsere Grundsatzerklärunginformieren. Der Schwerpunkt unserer Präsenz wird auch auf Dialog und Begegnungenliegen. Dieser Bereich wird sicher von grossem Interesse für Sie sein. Schauen Sie doch einfach demnächst noch einmal vorbei!
Am besten erreichen Sie uns über das Kontaktformular oder direkt über E-Mail, die Sie an diese Adresse senden können: info@vioz.ch
Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche und Fragen wissen, gerne beraten wir Sie ausführlich.
In aller Kürze sollten Sie folgendes über uns wissen: Als es 1994 darum ging, erstmals mit der Stadt um einen Friedhof für Muslime zu verhandeln, forderten die Behörden von den Muslimen einen einzigen Ansprechpartner. Das war die Geburtsstunde der VIOZ, der «Vereinigung Islamischer Organisationen in Zürich», bis heute geleitet von Ismail Amin als Präsident, Hasan Taner Hatipoglu als Vizepräsident. 15 muslimische Gemeinschaften sind in Zürich zusammengeschlossen. Unsere Mitglieder befinden sich sowohl in der Stadt wieauch im Kanton Zürich.
In Anwesenheit des Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber und zahlreichen Gästen wurden im Friedhof Witikon die Grabfelder für Muslime eröffnet. Damit schafft die Stadt Zürich eine Bestattungsmöglichkeit für die islamische Bevölkerung Zürichs.
1994 hat die Islamische Gemeinschaft erstmals offiziell das Anliegen vorgetragen, über einen eigenen Friedhof zu verfügen. Nach zehn Jahren intensiver Planung steht heute eine Grabstätte zur Verfügung, die die Kriterien der islamischen Begräbniskultur erfüllt. Die Gräber sind nach Mekka ausgerichtet und es sind nur Erdbestattungen vorgesehen. In einem mehrjährigen Prozess haben Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Anspruchsgruppen und Disziplinen Fragen zur Grabstätte für Muslime diskutiert und Lösungen erarbeitet. Als Ergebnis des Prozesses ist eine Vereinbarung zwischen der Vereinigung der islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) und der Stadtverwaltung resultiert, die die Nutzung der Grabstätte regelt.
Grabfelder für Muslime eröffnet
Grabstätte für Muslime
Rede von Stadtpräsident Dr. Elmar Ledergeber
Rede von VIOZ-Präsident Dr. Ismail Amin
Einweihung des muslimischen Grabfeldes in Zürich-Witikon
Ende März 2004 hat die zuständige Kommission des Verfassungsrates der Öffentlichkeit ihre Anträge zur Regelung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirchen/Religionsgemeinschaften vorgelegt.
In einem Brief an die im Verfassungsrat vertretenen Fraktionen befürwortet die VIOZ, dass die beiden jüdischen Gemeinden 'Israelitische Cultusgemeinde Zürich' und 'Jüdische Liberale Gemeinde' anerkannt werden sollen. Gleichzeitig sollte aber auch die grundsätzliche Möglichkeit der Anerkennung weiterer Religionsgemeinschaften in der neuen Verfassung verankert werden.
Brief an den Verfassungsrat des Kantons Zürich
Am 30. November 2003 kommen drei Vorlagen vor das Zürcher Volk, welche das Verhältnis zwischen Staat und Kirche neu regeln sollten. Insbesondere sollte die Möglichkeit zur öffentlich-rechtlichen Anerkennung weiterer Religionsgemeinschaften gegeben werden.
Sowohl der evangelische Kirchenrat als auch die Röm.-kath. Zentralkommission sowie beide Kirchensynoden unterstützen alle drei Vorlagen. Sie sprechen sich seit Jahren für die Anerkennung von weiteren Religionsgemeinschaften aus, insbesondere für die Ausdehnung der Anerkennung auf weitere christliche Kirchen sowie auf jüdische und muslimische Gemeinschaften.
Die VIOZ sieht im Anerkennungsgesetz die Chance, dass die islamische Gemeinschaft an den demokratischen Prozessen unseres Staates teilhaben und ihren Beitrag dazu beisteuern kann.
Positionspapier zur Anerkennung weiterer Religionsgemeinschaften
«Es geht um Respekt, nicht ums Geld» (Kirchenbote, 17.10.2003)
Geld und Anerkennung für andere Religionen (SF1, 14.11.2003)
Rückblick auf die Abstimmung vom 30. November 2003 (islam.ch)
Wir alle sind betroffen über die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die danach entstandene Situation in der Welt bzw. dem Militärschlag der USA und Englands vom 7. Oktober 2001 gegen die Taliban. Es ist uns, aus islamischer Seite, ein Anliegen, dass wir alles Mögliche unternehmen um zum friedlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen beizutragen.
In diesem Sinne haben wir uns an die Mitgliedsorganisationen der VIOZ gewandt.
Brief an die Medien und VIOZ-Mitglieder
Nach fast einjährigen Vorbereitungen in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle für interkulturelle Fragen wurde am 24. September 2001 die Ausstellung «Islamischer Alltag in Zürich» eröffnet. Durch die tragischen Ereignisse des 11. September 2001 gelangte das Thema jäh zu hoher Aktualität. Die Ausstellung zog bis Jahresende über 25 000 Personen aller Generationen an. Es fanden gegen 200 Führungen, davon zahlreiche mit Schulklassen, statt. Auch das Rahmenprogramm stiess auf aussergewöhnliches Interesse.
Im Grossraum Zürich leben rund 40 000 Menschen muslimischen Glaubens. Ihrem Leben im mehrheitlich christlichen Umfeld widmete das Präsidialdepartement auf Initiative der Fachstelle und in Zusammenarbeit mit ihr die Ausstellung «Islamischer Alltag in Zürich». Sie dauerte vom 25. September 2001 bis 25. Januar 2002. Sie zeigte in Wort und Bild, wie die Muslime ihr religiöses Leben gestalten und wie sie den zürcherischen Alltag prägen. Die Terroranschläge in den USA hatten der seit Monaten geplanten Ausstellung schlagartig einen sehr aktuellen Stellenwert gegeben. Es gab vermutlich noch kaum eine Ausstellung im Stadthaus, die ein so zahlreiches Publikum und so viele Schulklassen anzog. Die Fachstelle übernahm die Finanzierung von verschiedenen Rahmenveranstaltungen (Musik, Literatur, Kalligraphie-Workshops).
Rede von Stadtpräsident Josef Estermann
Rede von VIOZ-Präsident Dr. Ismail Amin
Islamischer Alltag in Zürich, Filmkollektiv Zürich